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Wie du aufhörst, dich mit anderen zu vergleichen

Sich weniger mit anderen zu vergleichen, wird nicht innerhalb von wenigen Stunden verschwinden. Das ist ein Teil unseres Mindsets, an dem wir immer wieder arbeiten müssen. Leider gehen viele von uns dieses Problem gar nicht erst an oder (was noch schlimmer ist) nehmen es auf die leichte Schulter. Dabei äußern sich in ständigem Vergleichen und damit verbundenen negativen Emotionen viele Glaubenssätze, die uns davon abhalten, das nächste Level in der (nebenberuflichen) Selbstständigkeit zu erreichen.

Damit dir das nicht mehr passiert, habe ich dir ein paar Schritte aufgeschrieben, die Du für dich (am besten schriftlich!) umsetzen kannst, wenn Du dich mal wieder in der gefühlt endlosen Negativspirale des Vergleichens befindest.

Alle Infos und Hintergründe findest du in der aktuellen Podcast-Folge. Höre sie hier auf Spotify im “Side Business Couch” Podcast.

Schritt 1: Ergründe deine negativen Gefühle und Assoziationen

Meistens ist das Vergleichen mit anderen mit negativen Gefühlen verbunden. Welche sind das? Konzentriere dich wirklich darauf, was Du fühlst und nicht was Du möglicherweise fühlen solltest.

Schritt 2: Setze deine Emotionen in einen zeitlichen Zusammenhang

Es gibt Tage, an denen schauen wir was andere tun und sind einfach nur inspiriert und bewundern die Personen, die uns begegnen und mit denen wir uns jetzt vergleichen. An anderen Tagen fühlen wir uns dadurch schlecht und demotiviert. Analysiere den Tag/die Situation bevor Du mit der Person in Kontakt getreten bist, die dir das negative Gefühl gegeben hat. Was ist vorher passiert? Könnte das eine Auswirkung auf die Situation haben?

Schritt 3: Bringe deine Reaktion mit Emotionen wie Angst, Scham, etc. in Verbindung

Frage dich: Wovor könnte ich Angst haben? Was könnte mich wütend gemacht haben? Was hat mich runtergezogen? Welches Gefühl war es, das du verspürt hast? Was ist der Hintergrund? Kannst du dir eine Brücke zu diesem Gefühl bauen und erkennen, warum sich dieses eingestellt hat?

Schritt 4: Ermittle dein Worst-Case-Szenario

Was ist schlimm an dieser Situation? Was ist das Schlimmste, das aus dieser Situation entstehen könnte? Spiele das Worst-Case-Szenario durch und ermittle direkt Möglichkeiten, wie du aus deinem potenziellen Worst-Case-Szenario wieder herauskommst. Indem du dir dieses so deutlich bewusst machst und einen Notfallplan entwickelst, wird das Eintreten dieses Szenarios immer unwahrscheinlicher.

Schritt 5: Frage dich, “Warum?”

Gehe noch einen Schritt weiter und stelle dir die offene Frage “Warum?”. Schreibe alles herunter, was dir dazu einfällt. Das kann am Anfang etwas schwierig sein. Nimm dir deshalb ausreichend Zeit für die Beantwortung dieser Frage. Wenn dir dazu nichts einfällt, dann lege den Stift weg und komm zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal auf die Frage zurück.

Schritt 6: Hebe die Situation auf eine rationale Ebene

Schritt 6 ist ein sehr wichtiger Schritt. Du hast inzwischen deine Emotionen erkannt und ergründet. Um aus der Negativspirale herauszukommen, hebst du diese nun auf eine rationale Ebene und lässt das rein Emotionale hinter dir. Interpretiere! Was macht die Person/die Situation mit dir? Warum ist das nur in deinem Kopf und nicht wirklich eine Bedrohung für dich? Warum macht es KEINEN Sinn, dich mit dieser Person zu vergleichen (z.B. die Person ist in einem anderen Bereich unterwegs als Du / die Person ist schon viel länger im Business / die Person hat einen ganz anderen Background / etc.)?

Schritt 7: Ziehe dein Fazit und bereite dich auf zukünftige Situationen vor

Nun werden Maßnahmen entwickelt. Blicke zurück auf die letzten geschriebenen Seiten. Wie fühlst Du dich? Was hat dir dabei geholfen, dich wieder besser zu fühlen? Schreibe dir das ganz unten noch einmal auf. Jedes Mal, wenn du diese Schritte wiederholst, wirst du dein persönliches Fazit ziehen und hast gleich etwas, das Du zukünftig für dich nutzen kannst.

Du möchtest mehr zum Thema “Mindset” und willst dieses nicht nur in deiner nebenberuflichen Selbstständigkeit, sondern auch im Hauptjob verbessern? Dann ist dieser Blogartikel etwas für dich: Wie der Hauptjob mit dem richtigen Mindset viel Spaß machen kann

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