Spaß im Hauptjob in der nebenberuflichen Selbstständigkeit

Wie der Hauptjob mit dem richtigen Mindset viel Spaß machen kann

Kommt dir folgende Situation auch bekannt vor: Du wachst morgens auf, hüpfst aufgeregt aus dem Bett und direkt weiter an den Schreibtisch. Am vorigen Abend und in der Nacht sind dir wieder tolle Ideen für deine nebenberufliche Selbstständigkeit gekommen, die du am liebsten sofort umsetzen würden. Wäre da nur er nicht: Der Hauptjob. Mürrisch klappst du nach 30 Minuten Arbeit am Morgen den Laptop im Homeoffice zu und machst dich auf den Weg ins Büro zu deinem Hauptjob. In Gedanken bist du allerdings nur bei deiner nebenberuflichen Selbstständigkeit und kannst es kaum erwarten, dass sich der Tag im Hauptjob endlich dem Ende zuneigt und du als Boss deines eigenen Unternehmens wieder durchstarten kannst.

Eine Einstellung wie diese hat zwei Konsequenzen:

  1. Du legst eine enorm hohe Motivation für deine nebenberufliche Selbstständigkeit an den Tag und wirst deine Projekte schneller umsetzen können, als deine Mitmenschen, die weniger Motivation vorweisen können. Das ist super!
  2. Du wirst deinen Hauptjob mehr und mehr als Last und Hindernis gegenüber deiner nebenberuflichen Selbstständigkeit sehen und verpasst die tollen Chancen, die dir durch deinen Hauptjob entgehen. Das ist weniger super! Ob du es glaubst oder nicht: Im Hauptjob kannst du enorm viel für dein Side Business lernen und deine Motivation dafür sogar noch mehr steigern.

Glaubst du nicht? In den nächsten Zeilen erfährst du, warum diese Annahme durchaus Sinn macht und wie du dein neues positives Mindset im Hauptjob ab sofort umsetzen kannst.

Dein Mindset in deiner nebenberuflichen Selbstständigkeit bildet die Basis

Welche Begriffe beschreiben dich und dein Mindset in deiner nebenberuflichen Selbstständigkeit am besten?

Motiviert?

Ambitioniert?

Kreativ?

Neugierig?

Unaufhaltsam?

Du hast deine nebenberufliche Selbstständigkeit wahrscheinlich nicht einfach aus einer Laune heraus gestartet, denn sind wir mal ehrlich: Wäre das so gewesen, dann wärst du jetzt schon nicht mehr dabei. Nein, für dich gab es einen Grund und ein klares Warum, das begründet, weshalb du diesen Weg gegangen bist. Du möchtest mit deiner nebenberuflichen Selbstständigkeit Erfolg für dich und für andere erreichen, möchtest dich kreativ ausleben, dich selbst verwirklichen oder vielleicht sogar die Welt zu einem besseren Ort machen.

Kurz gesagt: Du hast was es braucht, um aus deiner nebenberuflichen Selbstständigkeit ein erfolgreiches Unternehmen zu machen – vorausgesetzt es fehlt auch zukünftig nicht an Motivation, Strategie und Durchhaltevermögen. Du lernst jeden Tag zu denken und Entscheidungen zu treffen, wie es ein Unternehmer tun würde. Über die Zeit in deinem Side Business hast du dir eine echte Hands-On-Mentalität angeeignet und wartest ungeduldig auf das nächste Projekt oder die nächste große Herausforderung.

Dein Mindset im Hauptjob kann sich von dem Mindset in deiner nebenberuflichen Selbstständigkeit extrem unterscheiden

Beim Lesen des letzten Absatzes wirst du wahrscheinlich wie wild mit dem Kopf genickt haben. Nun lies dir den Absatz noch einmal durch und stell dir vor, es würde hier nicht um deine nebenberufliche Selbstständigkeit, sondern um deinen Hauptjob gehen. “Nein, so denke ich nicht in meinem Hauptjob. Das eine hat mit dem anderen doch nichts zu tun.”, würdest du jetzt am liebsten entrüstet rufen.

Kommen dir folgende Situationen im Zusammenhang mit deinem Hauptjob bekannt vor?

Das Gefühl, nicht wertgeschätzt werden.

Das Gefühl, unter dem eigenen Potenzial zu arbeiten.

Das Gefühl, die eigene Zeit nur zu verschwenden, in der eigentlich Wichtigeres zu tun wäre.

Das Gefühl, auf der Stelle zu treten.

Das Gefühl, nicht im Moment, sondern nur in der Zukunft zu leben.

Das Gefühl, fehl am Platz zu sein.

Die Liste könnte noch weitergehen. Warum aber unterscheidet sich unser Mindset in der nebenberuflichen Selbstständigkeit so stark von dem im Hauptjob? Die Antwort ist relativ simpel: Es unterscheidet sich, weil du es zulässt.

Die Veränderung deines Mindsets liegt in deiner Hand

Es kann manchmal so einfach und doch so hart sein. Im Gegensatz zu vielen Gesprächen, die am Ende einer Beziehung geführt werden, heißt es heute aus Sicht deines Hauptjobs einmal: “Es liegt nicht an mir. Es liegt an dir.”

Nun hängt es voll und ganz von unserem Mindset ab, wie wir diese Botschaft aufnehmen. Mit einem negativen Mindset wirst du dir denken: “Na toll, ich bin also ein Versager und vermutlich unfähig, jemals in meinem Hauptjob glücklich zu sein.” Hast du dir aber ein positives Mindset antrainiert, wirst du denken: “Toll, es liegt an mir! Das bedeutet, dass ich die Situation zu 100% in der Hand habe und etwas ändern kann.”

Um dein Mindset zu verändern, solltest du dir folgenden Satz jetzt und für immer in deinen Gedanken abspeichern:

Ich übernehme zu 100% Verantwortung für mein Leben: Meine Gedanken, mein Handeln und alles, was sonst noch dazu gehört.

Mit der Verinnerlichung dieses Mantras bestimmst du die Grundlage deines weiteren Handelns, sowohl in deiner nebenberuflichen Selbstständigkeit, als auch in deinem Hauptjob.

Wie wäre es, wenn du dich ab sofort auf die positiven Seiten deines Hauptjobs konzentrierst:

Du siehst jeden Tag deine Lieblingskollegen. 

Du hast ein geregeltes Einkommen.

Du hast die Möglichkeit, dich zu beweisen.

Du kannst wertvolle Dinge für deine berufliche Zukunft (angestellt oder selbstständig) lernen.

Du hast ggf. Möglichkeiten zur Weiterbildung in deiner Branche.

Du kannst wertvolle Business-Kontakte knüpfen.

Du kannst dir einen Mentor in deiner Branche suchen und von ihm lernen.

Du hast (ganz bestimmt zumindest zum Teil) interessante Aufgaben.

Nun die gute Nachricht: Auch diese Liste könnte noch ewig so weitergehen. Wenn du dich also in der Situation wiederfindest, dass du mit einem enorm positiven Mindset in deine nebenberufliche Selbstständigkeit gehst, während sich dein Mindset zum Negativen verändert, sobald du über deinen Hauptjob sprichst, habe ich im Folgenden eine Aufgabe für dich.

 

Aufgabe für ein positives Mindset im Hauptjob

Schreibe dir jeden Tag in deinem Hauptjob mindestens eine positive Sache auf, die dir auffällt. Nimm dazu dein Notizbuch oder die Notiz-App auf deinem Smartphone her. Die Erfahrung zeigt, dass du gerade am Anfang kleine, schöne Dinge am besten sofort aufschreibst, wenn dein Mindset noch auf die negativen Dinge konzentriert ist. Am Ende eines Arbeitstages kannst du dich sonst unter Umständen nicht mehr an viele positive Dinge erinnern.

Indem du deine Gedanken einmal oder mehrmals pro Tag auf positive Dinge lenkst, wird dein Unterbewusstsein (nach ein bisschen Training) auch deinen Hauptjob mit mehr positiven als negativen Erlebnissen assoziieren. Das ist der Beginn für dein positives Mindset im Hauptjob.

 

Wenn es für ein positives Mindset zu spät ist…

Natürlich wird es auch immer Menschen geben, die in ihrem Hauptjob sitzen und sich extrem viel Mühe mit dem Entdecken der positiven Dinge geben, aber dennoch nahezu keine finden. In diesem Fall macht es keinen Sinn, jeden Tag weiter in den Hauptjob zu gehen und weiterzusuchen, bis ein Kollege an einem Tag mal einen Schokokuchen mitbringt und dieser aufgrund des fantastischen Geschmacks als einziges auf die Pro-Seite des Jobs kommt.

Wenn du dich in dieser oder einer ähnlichen Situation wiederfindest, ist es an der Zeit, dich anderweitig umzuschauen. Ein Hauptjob, der dich fördert, inspiriert und motiviert kann dich in deiner nebenberuflichen Selbstständigkeit enorm voran bringen. Befindest du dich zudem noch am Anfang deiner nebenberuflichen Selbstständigkeit und arbeitest (noch) die meiste Zeit der Woche in deinem Hauptjob, ist es umso wichtiger, dass dir diese Zeit nicht sämtliche Energie und Zufriedenheit nimmt.

Ich erinnere dich noch einmal an dein neues Mantra:

Ich übernehme zu 100% Verantwortung für mein Leben: Meine Gedanken, mein Handeln und alles, was sonst noch dazu gehört.

Dabei kann es um die Umstellung deines Mindsets in deinem aktuellen Hauptjob gehen. Genauso kann es sich hierbei aber auch um die Suche nach einem neuen Job handeln. Was es auch sein mag – es gibt eine Komponente, die immer gleich ist: DU. Nutze diesen Vorteil jederzeit sowohl für deine persönliche Zufriedenheit als auch für deinen Erfolg im Side Business. Werde nebenberuflich selbstständig und hauptberuflich glücklich.

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