Nebenberuflich selbstständig hauptberuflich glücklich

5 Girlboss-Habits, die du dir schnellstens aneignen solltest

Wieso sind manche Menschen so organisiert und andere nicht? Warum sind sie erfolgreicher, arbeiten aber die gleiche Zeit oder sogar weniger?

Manchmal haben sie einfach weniger zu händeln oder müssen geringere Erwartungen erfüllen, das stimmt. Allerdings ist das nicht die Regel. Häufig sind diese Menschen einfach besser organisiert. Sie haben einen Weg gefunden, die gleiche Arbeit in weniger Zeit zu erledigen und trotzdem genauso erfolgreich oder sogar noch erfolgreicher zu sein. Sind das alles Selbstständige mit einem sechsstelligen Jahresumsatz? Sicher nicht ausschließlich. Aber von denen, denen ich begegnet bin, oder von denen ich gelesen habe, können wir uns alle noch eine Scheibe abschneiden. Besonders, wenn dein nebenberufliches Herzensprojekt eine so große Leidenschaft ist, dass du daraus sogar eine Vollzeittätigkeit machen möchtest. Sicher wird es nicht leicht, aber es ist machbar. Du musst nur beginnen. Aber bitte mit einem Plan!

1. Die Woche planen, bevor sie losgeht

In der nebenberuflichen Selbstständigkeit ist die richtige Planung für den Erfolg essenziell. Etwa 40 Stunden (bei vielen sogar noch mehr) sind bereits für deinen Vollzeitjob verplant, den du keinesfalls schleifen lassen solltest. Also muss ein Plan her, wie du trotzdem alles unter einen Hut bekommst.

Wenn du deine Woche erst am Montagmorgen planst, kann das viel verwirrender sein, als zum Beispiel Freitagnachmittag. Im Vollzeitjob kommen montags bereits die ersten Kollegen wieder zu dir und wollen etwas, dringende E-Mails sind im Postfach und warten auf deine Bearbeitung, … du kennst das. Nachdem dir der Vollzeitjob ohnehin schon viel abverlangt, sollten deine nebenberuflichen Herzensprojekte ein no-brainer sein (= etwas, worüber du nicht groß nachdenken musst, sondern etwas, das du einfach machst).

Plane deshalb alles – Vollzeitjob und nebenberufliche Selbstständigkeit – bereits Freitagnachmittag. Sind wir ehrlich: Die Wenigsten von uns sind um diese Zeit noch richtig produktiv, sondern träumen sich eher schon ins Wochenende. Blocke dir deshalb Freitagnachmittag eine Stunde in deinem Kalender weg und plane die darauffolgende Woche.

Finde dabei heraus, welche Planung für dich funktioniert. Arbeitest du gerne mit To-Do-Listen? Mit einem Projektplanungstool? Mit einem Contentplan? Probiere verschiedene Dinge aus und entscheide dich erst dann für die Methoden, die für dich funktionieren. Denke dabei auch daran, dass Vollzeitjob und nebenberufliche Herzensprojekte zwei völlig unterschiedliche Dinge sind. Gegebenenfalls entscheidest du dich hier für zwei verschiedene Methoden.

2. Eine Morgen-Routine entwickeln

Kommt dir folgende Situation bekannt vor: Der Wecker hat mal wieder nicht geklingelt, du wachst auf und merkst, dass du bereits vor einer halben Stunde hättest aufstehen müssen. Also schnell ins Bad, unter die Dusche, Zähne putzen, ein Outfit zusammenwürfeln und raus aus der Türe. Der Stress des Tages ist vorprogrammiert.

Die Alternative zu dieser Situation sieht viel attraktiver aus: Du entwickelst eine Morgenroutine, die dich von Tag zu Tag entspannt aufwachen, aufstehen und durchstarten lässt. Für die Langschläfer empfiehlt es sich, dass der Wecker (gerade in den ersten Wochen zur Eingewöhnung) nicht direkt neben deinem Kopf steht, sondern du aufstehen musst, um ihn auszumachen.

Wie geht es weiter? Erst einmal duschen? Oder erst mal einen Kaffee? Die Tasche morgens packen oder lieber abends? Das Outfit schon vorbereiten am Vortag oder doch besser spontan entscheiden? Früh morgens treffen wir mehr Entscheidungen als uns bewusst sind. Finde selbst heraus, welche Reihenfolge für dich am besten ist und dich glücklich und motiviert in den Tag starten lässt. Füge zu den Basics noch schöne Elemente hinzu, die dich bei dir selbst ankommen und entspannen lassen, zum Beispiel:

  • Morgenseiten schreiben: Schreibe dir deine Gedanken aus dem Kopf auf das Papier. Das hilft dir dabei, ohne negative Gedanken einen guten Start in den Tag hinzubekommen. Das kannst du übrigens auch mit deinen Träumen machen.
  • Journaling: Stelle dir eine oder mehrere Fragen – jeden Tag die gleiche oder immer unterschiedliche. Je nachdem wie du dich gerade fühlst. Beantworte sie in deinem Journal und starte so mit mehr Bewusstsein und Dankbarkeit in den Tag.
  • Meditation: Komme zur Ruhe und vergiss für einen Moment noch all die Aufgaben, die der Tag für dich bereithält. Dabei ist es egal, ob du fünf Minuten, zehn Minuten, oder eine halbe Stunde meditierst. Hauptsache du machst es.
  • Sport: Wenn du dich morgens gerne bewegst, um dich fit zu fühlen, dann baue das gerne in deine Morgenroutine ein. Sollte dir dein normales Training für den Morgen zu heftig sein, dann probiere es doch mal mit Yoga!

3. Kleide dich für den Job, den du haben willst

Machen wir doch gleich mit dem Outfit weiter, wenn es schon gerade erwähnt wurde. Besonders wichtig ist dieser Punkt für dich, wen du regelmäßig aus dem Homeoffice arbeitest. Ich muss zugeben, es ist schon verlockend den ganzen Tag im Pyjama zu bleiben und gemütlich von der Couch aus zu arbeiten. Die Produktivität dabei hält sich nur meistens in Grenzen.

Es muss ja zu Hause nicht das Business Kostüm sein. Eine Jeans oder eine schicke Stoffhose und ein hübsches Oberteil reichen ja meistens schon. Die Haare ein bisschen zurecht machen und ein bisschen Farbe ins Gesicht hat noch keinem geschadet. Ganz wichtig auch: Weg von der Couch! Diese darf in den Pausen oder nach Feierabend wieder beachtet werden. Vorher jedoch solltest du zum Arbeiten unbedingt deinen Schreibtisch benutzen. Dieser schafft Arbeitsatmosphäre und lässt uns produktiver wirken. Außerdem sieht so ein Business Outfit an einem richtigen Arbeitsplatz doch auch viel besser aus als auf der Couch.

4. Entferne alles, was dich von der Arbeit ablenken könnte

Ja, auch deinen Schatz. Um wirklich produktiv sein zu können, führt kein Weg daran vorbei, dich zu 100 Prozent auf deine Arbeit zu konzentrieren. Die klassischen Störfaktoren wie Smartphone, Tablet und Fernseher sollten deshalb von Beginn an ganz weit weg bleiben (es sei denn du brauchst eines dieser Medien für deine Arbeit). Da will man nur mal GANZ KURZ Instagram checken und schon schaut man die Story einer Person, von der man bereits seit 67 Tagen kein Bild mehr geliked oder kommentiert hat. Gerade Social Media ist leider ein unglaublicher Zeitfresser und eine große Ablenkung.

Wie bereits gesagt, solltest du aber auch vor anderen Leuten deine Ruhe haben können. Freund, Eltern, Geschwister – die sollten sich lieber eine andere Beschäftigung suchen während du arbeitest. Es ist natürlich verlockend immer wieder ein kurzes Gespräch zu führen, denn neuesten Tratsch auszutauschen oder nur GANZ KURZ ein bisschen zu kuscheln. Auch das führt meistens zu einer längeren Pause oder vielleicht sogar zu einem spontanen Mittagsschlaf. Setze dir deshalb lieber vorher deine kleinen und großen Pausen fest und lass dich nicht aus dem Work-Flow bringen.

5. Finde den perfekten Ausgleich

Obwohl du einen Vollzeitjob und ein nebenberufliches Herzensprojekt hast, musst du nicht die ganze Zeit arbeiten. Solltest du auch gar nicht. Der Ausgleich zur Arbeit ist unglaublich wichtig. Nicht nur für deine Laune, sondern auch für deine Gesundheit.

Vielleicht gehörst du auch zu den Menschen, die eine überwiegend sitzende Tätigkeit ausüben. Das mag sehr bequem klingen, ist es aber nicht immer. Selbst wenn du den besten, ergonomisch hochwertigsten Stuhl hast, führt kein Weg an ein bisschen Bewegung vorbei. Kombiniere das doch zum Beispiel mit einem Treffen mit Freunden oder Familie. Du musst ja nicht zwei Stunden im Fitnessstudio verbringen. Auch ein langer Spaziergang tut ab und zu sehr gut. Dabei lässt sich außerdem super der neueste Klatsch und Tratsch austauschen, den du ja bereits vermisst, seitdem du alles und jeden aus deinem Arbeitszimmer verbannt hast.

Sport und soziale Kontakte – neben so viel Arbeit sind das (zumindest für mich) die zwei wichtigsten Dinge, auf die du achten solltet. Mir ist auch bewusst, dass das nicht immer so funktioniert, wie man sich das vorstellt. Trotzdem solltest du es fest einplanen. Die anderen kriegen das hin, also schaffst du das auch!

5 Girlboss-Habits, die du dir schnellstens aneignen solltest

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