Nebenberuflich selbstständig hauptberuflich glücklich

5 Anzeichen dafür, dass du dein nächster Chef werden solltest

Als ich gerade mal ein paar wenige Jahre alt war, entschied sich meine Mutter dazu, sich als Physiotherapeutin mit einer kleinen Praxis selbstständig zu machen. Mit gerade einmal Anfang dreißig führte sie als alleinerziehende Mutter mit einem Kleinkind ein Unternehmen – und das richtig gut! Heute, 23 Jahre später ist sie stolze Inhaberin und Geschäftsführerin von zwei großen Physiotherapiepraxen, einem großen Kursangebot und einem Trainingsbereich. Ihre knapp zwanzig Mitarbeiterinnen unterstützen sie stetig dabei, das Unternehmen weiter wachsen zu lassen.

Man könnte also sagen, dass ich das Bedürfnis nach beruflicher Selbstbestimmtheit buchstäblich bereits mit der Muttermilch bekommen habe. Meine Mutter arbeitete natürlich viel, allerdings empfand ich das nie als negativ. Im Nachhinein betrachtet würde ich sogar sagen, dass das zu einer meiner größten Inspirationen wurde. Meine Eltern arbeiten beide viel. Der Unterschied zu anderen Menschen aus meinem Umfeld ist: Sie arbeiten nicht für die Träume eines anderen, für ihre eigenen und haben die Freiheit sich ihren Job so zu gestalten wie sie möchten.

Viele meiner Freunde sagen, sie wollen einfach nur einen festen Job mit einem festen Einkommen. Morgens um 9 in die Arbeit, nachmittags um 18 Uhr raus und dann auf die faule Haut legen. Das hat sicherlich seine Vorzüge, aber das reicht mir nicht. Ich will nicht nur leben um zu arbeiten und nicht nur arbeiten um zu leben. Ich strebe danach zu leben während ich arbeite und zwar in einem Job, der perfekt zu mir und meinen Vorstellungen vom Leben passt.

Der Gedanke daran ist zwar schön, war aber auch für mich nicht sofort realisierbar. Deshalb beschloss ich, mich zunächst nebenberuflich selbstständig zu machen und meine Herzensprojekt neben einem festen monatlichen Einkommen aufzubauen.

Wenn du beim Lesen dieses Beitrags nun, vielleicht zum ersten Mal, darüber nachdenkt, ob das denn nicht auch etwas für dich wäre, solltest du unbedingt weiterlesen. Ich verrate dir heute die fünf Dinge, an denen ich gemerkt habe, dass ich meine eigene Chefin werden will.

1. Deine vermeintlichen „Traumjobs“ begeistern dich nur kurzfristig

Du hast vielleicht gerade deinen Abschluss in der Tasche (oder kannst dich zumindest noch gut an diese Situation erinnern) und hast dich in den letzten Monaten deiner Ausbildung oder deines Studiums intensiv damit beschäftigt, was du beruflich machen willst. Nun hast du ihn ergattert: Den Job, von dem du überzeugt bist, dass er dein absoluter Traumjob werden kann. Voller Vorfreude startest du in den ersten Arbeitstag. Doch nach und nach ebbt die anfängliche Euphorie ab. Du erledigst deine Aufgaben, verbringst nette Pausen mit den Kollegen, hast aber dennoch das Gefühl, dass irgendetwas fehlt.

Natürlich kann es sein, dass du dich für den falschen Job entschieden hast (im ersten Job nach dem Studium ist das nicht unwahrscheinlich). Vielleicht passt die Firma mit ihren Werten nicht zu dir. Oder aber dir fehlt der richtige Antrieb. Die extrinsische Motivation ist natürlich vorhanden: Ein fester Job, ein festes monatliches Gehalt und eine schöne Wohnung. Aber was ist mit deiner intrinsischen Motivation? Warum will ich wirklich hier sein und welche Motivation treibt mich an?

Die Antworten darauf findest du nur, wenn du dich intensiv mit ihnen beschäftigst. Gestehe dir ein, dass deine wahren Träume vielleicht wo anders liegen und begebe dich auf die Suche nach ihnen.

Den ganzen Artikel zum Thema „Innerer & äußerer Ansporn“ findest du übrigens hier. 

2. Während der Arbeit schweifen dein Gedanken öfter zu einem möglichen Herzensprojekt ab

Wir kennen es alle: In jedem Job gibt es stressige Zeiten, aber auch mal ruhigere Stunden, oder Tage, an denen mehr Zeit dafür bleibt, seinen Gedanken nachzugehen. In solchen Momenten Tagträume zu haben ist ganz normal. Viele Menschen denken dann an ihren Feierabend, das Wochenende oder den nächsten Urlaub.

Du denkst weiterhin an die Arbeit und zwar daran, was du eigentlich machen oder was du ändern möchtest. Vielleicht schwirrt die Idee eines eigenen Unternehmens sogar schon in deinem Kopf herum, oder du bastelst bereits einem Konzept. Das ist super und ich kann nur zu gut verstehen, warum deine Gedanken immer wieder in diese Richtung gelenkt werden.

Kannst du bereits ausmachen wie stark der Wunsch nach Veränderung bereits ist? Ich würde nicht direkt nach dem ersten Gedanken alles Bisherige verwerfen und sofort einen Business Plan für das nächste Imperium schreiben. Hast du diese Gedanken aber häufiger, vielleicht sogar täglich, solltest du dir überlegen, was dich dauerhaft glücklich machen würde und wie du dorthin kommst.

3. Du arbeitest immer – auch nach der Arbeit

Besonders letzteres, das dorthin kommen, ist ein besonders zeitaufwendiger, und nicht selten auch etwas frustrierender Teil. Wenn du dein eigenes Unternehmen haben möchtest, musst du hier aber durch. Da führt wirklich kein Weg dran vorbei.

Du wirst arbeiten – viel arbeiten. Nachdem du von der Arbeit nach Hause kommst, wirst du deine E-Mails und deine Social Media Accounts checken und dich anschließend mit Marketingstrategien und anderen administrativen Tätigkeiten beschäftigen. Das ist Arbeit, keine Freizeit. Deine Arbeitszeit wird sich nicht mehr nur auf 40 Stunden beschränken, sondern vermutlich bald eher 60 Stunden ausmachen. Dennoch weißt du, wofür du es tust. Was sind schon 60-Stunden-Wochen für ein paar Monate, wenn du danach deinen Traum leben kannst?

Als ich mit meinem ersten nebenberuflichen Herzensprojekt startete, hatte ich noch jeden Tag einen Arbeitsweg von insgesamt vier Stunden zu meistern. Diese Zeit nutzte ich für den Aufbau meines Unternehmens. Mir erschien das vor und nach der Arbeit nicht lästig, sondern ich freute mich darauf. Sicher kam ich nicht jeden Tag weit voran, aber dennoch immer ein bisschen. Das ist es, was zählt.

4. Dir stellt sich nicht die Frage „Ob?“, sondern „Wann?“

Immer wieder ein kleines Ziel zu erreichen ist natürlich erstens für die Motivation wichtig, zweitens aber auch für den Fortschritt deines Herzensprojekts. Für dich stellt sich schon lange nicht mehr die Frage ob du ein eigenes Unternehmen haben willst. Du fragst dich nur WANN du mit deiner Idee endlich durchstarten kannst.

Im Kopf und in deinen unzähligen Kalendern und Notizbüchern (in meinem Fall war das zumindest so) planst du alle nächsten Schritte und spitzt heimlich schon in die nächsten Monate oder ins nächste Jahr und fragst dich wann es denn so weit ist.

Vielleicht steht deine nebenberufliche Selbstständigkeit schon direkt vor der Tür. Möglicherweise planst du sogar schon, in Vollzeit an deinen Herzensprojekten zu arbeiten. Vielleicht dauert es bei dir aber auch noch ein paar Monate oder Jahre. Das ist aber keineswegs etwas Schlechtes. Stattdessen solltest du stolz darauf sein, dass du bereits auf dem richtigen Weg bist.

Ich verstehe nur zu gut, wenn es dir nicht schnell genug gehen kann. Hast du schon einmal überlegt, mit jemandem zusammen an dem Aufbau oder Ausbau deiner nebenberuflichen Selbstständigkeit zu arbeiten? I’M YOUR GIRL! Vereinbare doch gleich dein kostenloses Erstgespräch und wir finden gemeinsam heraus, wie du deine Träume vom eigenen Herzensprojekt verwirklichen kannst.

5. Deine Freunde und Familie werden immer wieder zu deinem Ideenpool

Was wäre dieser Weg ohne die besten Weggefährten, die man sich vorstellen kann? Ich rede hier nicht von einem Hund, sondern von euren Freunden und eurer Familie. Alle meine engen Freunde und meine Familie wussten von Anfang an, dass ich ein eigenes Unternehmen habe und dieses ausbauen möchte. Von Beginn an habe ich immer gesagt, dass es mein Traum ist, in Vollzeit selbstständig zu sein. Ich kann mit Stolz sagen, dass ich hier von Beginn an die Unterstützung von fast allen Menschen aus meinem näheren Umfeld erfahren durfte.

Natürlich gibt es immer jemanden, der vielleicht nicht an deine Idee glaubt, oder der sich nicht dafür interessiert und dich nicht unterstützen möchte. Aber das ist okay. Du brauchst nicht jeden. Denn die Leute, die dir wirklich helfen möchten, die interessiert sind, bringen dir fünfmal so viel, wie jemand der nur mit einem halben Ohr zuhört, wenn du über dein Business sprichst.

Durch Freunde und Familie kannst du aber unglaublich viele Ideen sammeln. Ich höre oft „Das wäre doch etwas für einen neuen Beitrag“ oder bekomme Fotos geschickt, die ich für zukünftige Posts verwenden darf. Apropos Fotos: Vielleicht habt ihr ja auch einen Hobbyfotografen in Freundes- oder Familienkreis. Ich werde bei den Bildern, die ich nicht selbst machen kann, von verschiedenen lieben Freundinnen ganz toll unterstützt.

Aber auch für andere Themen kann ich jederzeit auf Hilfe aus dem eigenen Bekanntenkreis zählen. Neue Coachingmethoden, WordPress-Hacks und SEO-Tricks bleiben dank meinem großartigen Netzwerk nicht lange vor mir versteckt. Ich bin sicher, dass auch du jemanden in deinem Umfeld hast, der eine oder mehrere Kompetenzen hat, um dich bei deinem Traum zu unterstützen und deine Selbstständigkeit weiterzuentwickeln. Erzähl am besten allen davon und staune was dabei alles rauskommen kann.

 

 

5 Anzeichen dafür, dass du dein nächster Chef werden solltest

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