Nebenberuflich selbstständig hauptberuflich glücklich

Personal Branding: Der Weg zur Selbstvermarktung

Der Begriff „Branding“ wird zumindest all den Wirtschaftsstudenten, Marketingexperten und Selbstständigen unter euch etwas sagen. Aber auch in der nebenberuflichen Selbstständigkeit kann es von enormem Vorteil sein, sich mit seiner Personal Brand auseinanderzusetzen. Wenn du damit beginnst dich mit diesem Thema auseinander zu setzen und es auf deine nebenberuflichen Herzensprojekte anwendest, wirst du schon bald erste Erfolge erzielen können. Hier geht es nicht darum anderen etwas zu beweisen. Es geht nur darum mehr über dich selbst zu erfahren und das Beste aus dir als Marke herauszuholen.

1. Finde heraus was dich ausmacht

Überlege dir, was dir wichtig ist. Was machst du gerne? Worauf arbeitest du hin? Worauf freust du dich morgens wenn du aufstehst? Woran denkst du, wenn du dich deinen Tagträumen hingibst? Du siehst schon worauf ich mit diesen Fragen raus möchte.

Schreibe dir all diese Dinge auf. Ich bin sicher da kommen einige Punkte zusammen. Es kann auch „nur“ etwas wie „Ich lese gerne abends ein Kapitel meines aktuellen Buches.“ oder “Ich schreibe jeden Tag drei Morgenseiten.” sein. Aus praktisch allem lässt sich eine Leidenschaft entwickeln, die für dich auch beruflich umsetzbar sein kann. Das ist der erste Schritt dazu. Lege dich nun auf 3 bis maximal 5 Dinge fest, die am besten zu dir passen. Damit machst du weiter.

2. Erschaffe deine Vision

Erweitere nun die Gedanken von Punkt 1. Denke zurück an die Vergangenheit. Welche Dinge hast du getan, die dich persönlich oder beruflich weitergebracht haben? Wobei fühlst du dich einfach gut und würdest dich am liebsten 24/7 damit beschäftigen? Gab es ein Projekt, an dem du wirklich Spaß hattest und das dir vielleicht sogar Geld eingebracht hat?

Nimm dir ein bisschen Zeit und denke darüber nach. Schreib alles auf was dir dazu einfällt. Erstelle dir vielleicht eine Mindmap, wenn es dir dabei hilft. Am Ende schreibst du in nur wenigen Sätzen was du langfristig erreichen möchtest. Das kann ganz verrückt sein. Denk daran, Bill Gates wurde zu Beginn für seine Vision auch nur belächelt…

3. Finde eine Nische

Du weißt nun wo du hin möchtest. In welchen Bereich passt deine Vision? Geht sie in die technische Richtung, oder doch eher in die kreative? Möchtest du langfristig nebenberuflich selbstständig sein, oder möchtest du dein Unternehmen zu deinem Haupterwerb machen? Möchtest du jeden Tag einen geregelten Tagesablauf haben, oder findest du es spannend nicht genau zu wissen was jeder neue Tag für dich bereithält? Arbeitest du lieber für dich. Oder mit anderen Leuten zusammen? Möchtest du lieber einen Blog schreiben, oder Leute aus einem anderen Bereich coachen? Willst du eine neue Ausbildung/ein neues Studium beginnen, eine Weiterbildung machen, oder bist du genau in der Branche, in der du weiterhin arbeiten möchtest?

Wähle deine Nische so spitz wie möglich. Schließlich sollen die Leute anhand deines Namens genau wissen wofür DU stehst. In den nächsten Monaten und Jahren geht es darum, dass du dir das nötige Wissen aneignest, das du in deiner Branche benötigt. Höre niemals auf zu lernen.

4. Schreibe deine Geschichte

Beschäftige dich nun weiter mit dir selbst als Person. Überlege wer du wirklich bist. Wo kommst du her? Was macht dich einzigartig? Welche Erfahrungen hast du gemacht? Welche lustigen oder spannenden Anekdoten kannst du erzählen?

Erzähle sie! Es ist nicht arrogant über sich selbst zu sprechen. Viel mehr wirst du dabei einiges über dich lernen. Frag zum Beispiel auch die Menschen aus deinem näheren Umfeld – Freunde, Familie, Kollegen – was dich ihrer Meinung nach ausmacht. Du wirst sicher verschiedene Antworten bekommen. Bestimmt wird auch das ein oder andere dabei sein, das du vorher noch nicht über dich gewusst hast.

5. Passe deinen Online-Auftritt an

Natürlich ist es wichtig wie du persönlich auf andere wirkst. In der „realen Welt“ sozusagen. Heutzutage ist es aber mindestens genauso wichtig einen guten Online-Auftritt zu haben. Niemand möchte von seinen peinlichen Party-Fotos von 2014 verfolgt werden.

Bestimmt hast auch du ein Facebook, Instagram und/oder Twitter Profil. Was sagen diese Profile über dich aus? Bespielst du sie regelmäßig oder bist du eher der Beobachter? Achte darauf, dass du auch auf deinen Social Media Profilen eine einheitliche Geschichte erzählst. Diese kann dich sowohl in deinem eigenen Business, als auch in deinen verschiedenen Stationen des Angestelltenverhältnisses weiterbringen.

Wenn du noch einen Schritt weiter gehen willst, hast du vielleicht sogar eine eigene Website, oder einen Blog, gefüllt mit Arbeitsproben oder Artikeln. Achte darauf, dass du diese stets aktuell und professionell hältst. Denn auch so etwas unterstützt deine tägliche Arbeit enorm.

6. Kommuniziere gut und überlegt

Denke immer daran: Der erste Eindruck zählt. Wir Menschen machen uns in den ersten paar Sekunden schon ein Bild von unserem Gegenüber. Wenn in diesen paar Sekunden ein unüberlegter Satz fällt, oder wenn du gar nicht erst auffällst, hast du deine große Chance schon verspielt. Sicher lässt sich das wieder nachholen, es ist aber deutlich schwerer. Warum also nicht den ersten Moment gleich richtig nutzen?

7. Vernetze dich mit anderen

Es gibt so viele Leute, die ähnliche Interessen haben wie du. Am Leichtesten findest du diese in der Arbeit oder heutzutage natürlich auch über Social Media. Trefft euch außerhalb des gewohnten Umfelds (online oder offline) und tauscht euch zu euren Lieblingsthemen aus. Wer weiß, vielleicht ergibt sich ein spannendes gemeinsames Projekt. Selbst wenn daraus nicht gleich etwas so Großes entsteht, in jedem Fall werdet ihr euch dabei gegenseitig mit neuen Blickwinkeln zu neuer Inspiration verhelfen.

8. Lass dich von deinen Idolen inspirieren

Ganz egal wer das ist: Eine berühmte Persönlichkeit aus Hollywood, ein Experte auf dem Gebiet, für das du dich interessiert, oder einfach deine Mutter – sich mit seinem Idol auseinanderzusetzen erzeugt in den meisten Fällen immer wieder aufs Neue einen Ansporn.

Frage dich also: „Wer ist mein Idol? Warum bewundere ich diese Person? Was hat sie getan um erfolgreich zu werden?“ Sicher wirst du nicht den gleichen Weg gehen, es schadet aber dennoch nicht sich das ein oder andere bei jemandem abzuschauen. Vielleicht musst du so manche Fehler nicht mehr machen und kommst schneller ans Ziel.

Wenn du diesen Punkt auf ein neues Level heben willst, kannst du auch darüber nachdenken, ein Coaching zu buchen. Du suchst jemanden, der dir dabei hilft, deine nebenberufliche Selbstständigkeit aufzubauen? I’M YOUR GIRL! Aber auch in anderen Bereichen helfe ich dir gerne weiter und vermittle dich an die für dich passende Begleitung. Schreib mir einfach eine E-Mail.

9. Sei glaubwürdig

Wenn du dabei bist dich selbst zu vermarkten ist eines ganz wichtig: Sei ehrlich und glaubwürdig! Es wird alles nichts bringen, wenn du nicht ehrlich bist und die Leute das merken. Schon bist du als Marke nicht mehr interessant. Der erste Schritt ist also: Ehrlich sein.

Natürlich schadet es auch nie, wenn deine Geschichte jemand bestätigen kann. Das kann ein guter Freund, oder eine liebe Kollegin aus der Branche sein. Irgendwer, den du als Referenz angeben kannst. Am Anfang werden das weniger Leute sein, aber mit der Zeit wirst du immer mehr Menschen kennen lernen, die dich als Person und Marke schätzen und sich bestimmt gerne als Referenz nennen lassen.

10. Sei aktiv: Schrei es heraus!

Ich habe den Punkt vorher schon einmal kurz angesprochen. Allerdings ist er so wichtig, dass ich ihn nochmal extra betonen muss. Wie bei einer richtigen Marke, musst du auch dich als Marke verkaufen können. Das fängt ganz banal damit an, dass jemand von dir erfahren muss. Wenn du nur zu Hause im Kämmerlein sitzt und den ganzen Tag mit niemandem kommunizierst wird das nichts.

Geh raus (in die reale Welt und gerne auch online) und erzähl anderen wer du bist und was deine Pläne sind. Hierbei können sich wahrlich wunderbare Möglichkeiten ergeben. Probier es aus!

Inspiration/Quelle: https://www.digitalinformationworld.com/2016/11/how-to-build-your-personal-brand.html

Personal Branding: Der Weg zur Selbstvermarktung

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